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Vgl. Pandel, S. 17
11
Vgl. Pandel, S. 15
12
Vgl. ebenda
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Vgl. ebenda
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Pascal Lagemann
Fachdidaktische Seminararbeit
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rinnen und Schüler bekommen die Möglichkeit am Beispiel der historischen Strukturen,
die sich während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert herausgebildet haben - hier
seien besonders die Veränderungen in der Arbeitswelt durch die Maschinen und die
Verstädterung genannt, auch und vor allem in Hinblick auf die Bedeutung dieser Vorgän-
ge für den Menschen -, für die eigene Zukunft zu lernen.
Als letztes fordert die alltägliche Konfrontation mit der Industrialisierung eine Ausein-
andersetzung mit ihr. So sind im Schülerbewußtsein zwar Begriffe wie Entwicklung,
Wachstum und Fortschritt gegenwärtig, aber sie sind ideologisch sehr stark infiziert
worden, so dass sie ohne eine saubere Definition nicht als kognitive Werkzeuge dienen
können . Zudem bilden Pseudomarxismus, Nostalgie, Mitleid, Technikbegeisterung,
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Gegenwartslegitimierung und Zukunftsoptimismus im Schülerbewußtsein ein wider-
sprüchliches aber wirkungsvolles Geflecht . Die Schülerinnen und Schüler sehen zwar
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einzelne Aspekte richtig, es fehlt ihnen aber an der Fähigkeit diese zu gewichten und
zueinander in Beziehung zu setzen . Dabei muß der Geschichtsunterricht Hilfestellung
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und Anleitung geben. Nur so sind sie auch in der Lage an Diskussionen über die sowohl
als Prozess wie auch als Begriff in die Krise geratene Industrialisierung teilzunehmen, sei
es aktiv oder passiv. Auf Umweltproblematik, Fortschrittsschelte und Vernunftkritik
basierend wird die Industrialisierung als grandiose Fehlentwicklung und Irrweg angese-
hen. Es wird dabei eine noch zu benennende Alternative zu unserem heutigen System von
liberalen Menschenrechten und kapitalistischer Marktwirtschaft gefordert. Aber gerade
der Zusammenbruch des Kommunismus hat vorerst die einzige Alternative wegfallen
lassen und ein dritter Weg zeichnet sich noch nicht ab. Es geht also im (Geschichts-)
Unterricht auch darum, aufzuzeigen, dass sich Konsumgesellschaft und Demokratie nicht
wiedersprechen, sondern vielmehr miteinander zusammenhängen, was dringend ein
grundlegendes Wissen über den Prozess der Industrialisierung erfordert .
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Diese grundlegenden didaktischen Ausführungen betreffen vor allem die gesamte
Unterrichtsreihe zur Industrialisierung. Insbesondere können die dabei sich heraus-
kristallisierenden Lernziele in ihrer Gesamtheit auch nur durch das ganze Spektrum der
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